Balance
Entspannung
Beweglichkeit
Federkraft

„Die Légèreté ist nicht etwa eine reine Absichtserklärung mit poetischem und esoterischem Charakter, sondern ein effizientes und messbares reiterliches Konzept.“ Philippe Karl

Eine fundierte Ausbildung
der wichtigste Faktor bei der
Gesunderhaltung des Reitpferdes

Ich habe mich methodisch im Schwerpunkt für den Franco-Iberischen Weg entschieden, da er körperlichen Grundbedingungen hervorragend entspricht und didaktisch herausragend ist. Leichtigkeit ist von Beginn an ein wichtiges Kriterium. Die Ansätze des umstrittenen Franzosen François Baucher (1796–1873) spielen dabei eine wichtige Rolle: Er war seiner Zeit weit voraus und kann als ein Begründer der Osteopathie in der Pferdeausbildung angesehen werden.

Es gibt mittlerweile aus Medizin, Heilpraxis, Physiotherapie, Biomechanik und Wissenschaft zahlreiche Bestätigungen für seine Arbeit. Seine klare Vorgehensweise ist an das Pferdeverhalten besonders gut angepasst. Seine Methode ist – vorausgesetzt man kann sie „richtig“ anwenden – besonders pferdegerecht.

Prinzipien der Arbeit sind beispielsweise:

  • Schenkel ohne Hand und Hand ohne Schenkel (Für Klarheit der Hilfen)
  • Entspannung vor Kraft (für Losgelassenheit)
  • Position (Haltung) vor Aktion (für Balance)
  • Das gezielte Entspannen des Mauls (Schlüssel zur Lockerung)
  • Arbeit in kleinsten Abschnitten – vom Leichten zum Schweren (für Qualität)

Seit 1997 konnte ich mit auf diesen Ansätzen beruhender Praxis zahlreiche Pferde wieder „gesund-arbeiten“ und ins hohe Alter gesund erhalten.

equizentriert 
das Pferd im Mittelpunkt
der Entscheidungen

Mit dem Grundprinzip „equizentriert“ ist gemeint, dass die Bedürfnisse und Notwendigkeiten des Pferdes im Mittelpunkt der Entscheidungen stehen.

Das Pferd ist uns ausgeliefert. Wir sind für sein Wohlergehen verantwortlich. Ein Ziel, das dem Pferd zu diesem Zeitpunkt schadet, „nur“ weil sich der Reiter das so wünscht oder eine Dressurprüfung es so verlangt, kann das Geschehen nicht sinnvoll leiten. Ich begleite Reiter, denen Ausbildung als positive Stärkungsarbeit für das Pferd wichtig ist.

Wir können auch während der Ausbildung dem Pferd nicht erklären, dass es in diesem Moment um den Reiter geht. Deshalb passe ich die Arbeit so an die Belange des Pferdes an, das es möglichst wenig durch die Lehrsituation des Reiters belastet wird.

Das heißt natürlich nicht, dass der Reiter nicht seinen nötigen Raum bekommt, um in Ruhe lernen zu können. Der Fortschritt des Reiters ist langfristig für das Wohlergehen beider unerlässlich.

„Ausbildung darf nur die Verfeinerung und Vervollkommnung der Natur darstellen. Wird diese Natur im Geringsten vergewaltigt, verliert sie ihren durch nichts zu ersetzenden Stellenwert.“
Brigadier Kurt Albrecht

Was meine Schüler sagen

„Sonja hat es geschafft uns an der Stelle abzuholen, an der wir standen und uns Schritt für Schritt zu begleiten. Die Zusammenarbeit mit ihr ist unglaublich intensiv und niemand konnte mir bisher so fundiert Zusammenhänge erklären. Die Ergebnisse sprechen für sich!“

Phyllis Rudolf

An der Arbeit mit Sonja begeistert mich sehr, welches umfangreiche Wissen sie über die klassische Reitweise hat und dass ich bei ihr alles über eine gesunderhaltende Pferdeausbildung lernen kann. Herzlichen Dank!

Ivana Scheller

„Seit drei Jahren reite ich bei Sonja. Seit drei Jahren kommt der Tierarzt nur noch zum Impfen und der Unterricht ist jedes Mal ein Highlight!“

Chris Mühl

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